Vom 13. – 17. Juni treffen sich die G7 unweit der schweizerischen Landesgrenze in Evian zu einem weiteren Gipfel. Ihr Ziel? Einmal mehr sollen die geopolitischen Ambitionen der Herrschenden miteinander in Einklang gebracht werden. Denn so unterschiedlich sie sich auch geben und inszenieren mögen, sind sie letztlich nicht.

Allen, von Merz bis Starmer, spielt es in die Karten wenn Israel als westliche, imperialistische Kraft, diese in der Region ausspielt. Allen, von Trump bis Macron, ist es nur gerade recht, wenn sich in Syrien Al Sharaa, als «ihr Mann vor Ort», als Nachfolger von Assad durchzusetzen versucht. Und Allen, von Meloni über Takaichi bis Carney ist die Selbstverwaltung in Rojava ein Dorn im Auge, denn sie ist ein Hinderniss für die vollständige imperialistische Durchdringung der Region. Kein Wunder stellen und stellten sie sich entsprechend hinter den Genozid in Palästina und gegen die Selbstverwaltung in Rojava. Sei es über direkte militärische Unterstützung, dem zur Verfügung stellen von Militärbasen und Infrastruktur oder sei es mit einigen Millionen im Gepäck, als kleine Aufwartung, während draussen vor der Tür in Aleppo die Genossinnen von den Banden Al Sharaa’s getötet wurden.

Es ist wichtig sich an diese Dinge zu Erinnern und man könnte noch weiter zurückschauen, braucht dies heute allerdings gar nicht zu tun. Es ist wichtig, denn sie entlarven die geheuchelten Worte, die von Frieden sprechen. Wenn Sharaa nach Evian eingeladen wird um mit den G7 die Zukunft Syriens zu planen, sollte allen klar sein, was das bedeutet: Der Ausverkauf an den Westen soll beginnen. Niemandem der G7 geht es um Frieden oder Einigung. Es geht ihnen einzig um ihre geopolitischen und kapitalistischen Interessen und deren Durchsetzung. Darum alle auf die Strasse gegen den G7!

14. Juni um 14 Uhr, Perle du Lac, Genf

Widerstandsvernetzung Schweiz, Juni 2026

Kategorien: Mobilisierungen