Communiqué zur Demo: «Internationalistisch kämpfen – Rojava verteidigen» vom 6.2.2026 in Zürich
Gestern Freitagabend gingen wir in Solidarität mit Rojava auf die Strasse. Denn für uns steht fest: Nichts ist verloren, Rojava lebt – der Kampf geht weiter!
Die Freund:innen und wir wissen, dass Abkommen wie jenes mit der syrischen Jolani-Regierung gleich viel wert haben wie die türkische Lira. Die Errungenschaften der Revolution werden im politischen Kampf verteidigt. Die Eingliederung in die Institutionen des Zentralstaates bedeutet kein Ende des Kampfes. Vielleicht werden die militärischen Auseinandersetzungen weniger, doch der Kampf um Befreiung wird auf anderen Ebenen weitergehen. Es darf zudem nicht vergessen werden, dass dieses Abkommen kein Abkommen im herkömmlichen Sinn ist, sondern faktisch von den imperialistischen und regionalen Mächten – den USA, der Türkei, Grossbritannien, Frankreich und Israel – diktiert wurde. Der Widerstand in Rojava sah sich mit einer geeinten Front konfrontiert. Dies verwundert uns nicht. Die Grossmächte haben lediglich ihre Masken abgelegt und zeigen uns aufs Neue ihre hässlichen Fratzen.
Es ist an uns allen zu zeigen, dass wir an der Seite von Rojava stehen. Schauen wir nicht tatenlos zu, wenn die imperialistischen Mächte die Welt unter sich aufteilen und ihre geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen auf Kosten der unterdrückten Völker durchsetzen wollen.
Um sich dem Krieg gegen Rojava entgegenzustellen, waren heute über 700 Personen auf den Strassen von Zürich. Vom Ni-Una-Menos-Platz zogen wir über die Langstrasse weiter bis zur Sihlpost. Auf der Route durfte ein kleiner Abstecher zur AXA natürlich nicht fehlen. Seit Jahren sind die Machenschaften und Verstrickungen der AXA mit dem faschistischen türkischen Staat bekannt und entsprechend wurde ihre Filiale angegriffen. Denn der Feind steht im eigenen Land! Bekämpfen wir ihn hier und überall!
Hoch die internationale Solidarität! Biji Berxwedana Rojava!




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