Nachdem die Banden des neuen syrischen Matchhabers Al Jolani vergangene Woche, die selbstverwalteten kurdischen Stadtviertel in Aleppo angegriffen haben, Massaker verübten und tausende vertrieben haben greifen seine Banden in diesem Augenblick Rojava an!
Vor etwas mehr als 48 Stunden eröffneten sie eine Frontlinie entlang allen Kontaktzonen von der HTS mit der Selbstverwaltung. Der anschliessende, gestern vereinbarte, «Waffenstillstand» wurde als solcher nie in die Tat umgesetzt, im Gegenteil. In den letzten Stunden hat sich die Frontlinie weiter verschoben und die Feinde stehen in diesem Augenblick rund um Kobanê. Rund um jenen Ort, der 2014 als Wendepunkt im Kampf gegen den IS in die Geschichte einging, rund umjenes Kobanê, dessen Sieg über den IS wir Jahr für Jahr hervorgehoben und gefeiert haben und schliesslich rund um jenes Kobanê, dass nie wieder in die Hände von Dschihadisten fallen darf.
Doch all das interssiert die imperialistischen Mächte, allen voran die USA, Deutschland, Grossbritannien und Frankreich nicht. Während Al Jolanis Banden in den kurdischen Stadtteilen von Aleppo mordeten, schüttelte ihm zeitgleich Ursula von der Leyen die Hand in Damaskus und sicherte im 620 Millionen Euro zu. Während die USA sich als scheinbaren Vermittler der Region aufspielt, ignorieren sie jeglichen einseitigen Bruch von Abkommen und Abmachungen durch Jolani’s Banden. Denn im Vordergrund stehen ihre Interessen: Die Öffnung der Gas und Ölvorkommen für die amerikanischen Firmen und vergessen ist der historische Kampf der Kurd:innen gegen den IS. Und sie alle vereint laden Al Jolani nun auch noch zu sich respektive zu uns, in die ruhigen schweizer Berge nach Davos, ans WEF ein. Denn wenn schon mit dschihadisten Geschäfte gemacht wird, dann möchten sie sich auch alle von diesem dreckigen Kuchen eine Scheibe abschneiden, während die einen hierbei bereits ihre Abschiebefantasien von tausenden Geflüchteten im Kopf durchspielen reiben sich die andern bereits gierig die Hände in der Hoffnung auf das Geschäft mit dem Krieg, auf dem Rücken der Ausgebeuteten und Unterdrückten.
Es ist also klar:
Kommt Jolani ans WEF – organisieren wir den Widerstand!
Greifen Al Jolani’s Banden Rojava an – solidarisieren wir uns mit dem Widerstand in Rojava!
Möchten die Imperialisten die Welt unter sich aufteilen – Lassen wir sie unsere Wut spüren!
Alle heraus auf die Strasse, gegen das WEF, gegen Al Jolani, gegen Trump, gegen die Imperialisten und Konzerne, gegen Staat und Kapital!
Denn der Kampf um Rojava ist auch unser Kampf! Der Kampf um Rojava ist jetzt – organisieren wir den Widerstand, organisieren wir die internationale Solidarität!