Die aktuellen Entwicklungen in der Welt sind geprägt durch Kriege, dem Erstarken faschistischer Kräfte und einem weltweiten Aufrüstungsrausch. Die sich ausbreitenden Kriege und Angriffe führen zu verheerenden Folgen für einen grossen Teil der Menschen, während andere sich die Taschen voll machen und durch Aufrüstung und Militarisierung aus Leid und Tod Kapital schlagen.
Die Schweiz und insbesondere hier ansässige Firmen sind keine Ausnahme. Auch dieses Jahr wieder findet hier in den Schweizer Bergen das WEF (World Economic Forum) mit zahlreichen Vertretungen von Staaten und dem ganzen Spektrum der Privatwirtschaft statt. Eben diese Kombination ist es, welche für die kriegerischen Tendenzen auf der Welt verantwortlich sind.
Rojava, welches dem türkischen Faschismus nach wie vor ein Dorn im Auge ist, ist ein Lichtblick inmitten des aufsteigenden Faschismus und Imperialismus. Umso mehr gilt es gerade jetzt, vor dem Hintergrund der jüngsten Angriffe der Banden von Machthaber al-Scharaa, auf die selbstverwalteten Viertel in Aleppo, die Solidarität mit Rojava Praxis werden zu lassen. Rojava wurde niemandem geschenkt, sondern wurde sich erkämpft und wird gegen all seine Feinde verteidigt werden! Der historische Kampf gegen den IS, der von den Frauen erkämpfte Platz an der Spitze der revolutionären Bewegung, das jahrzehntelange Standhalten gegen die zweitgrösste NATO-Armee und deren Proxys, die Etablierung des revolutionären Volkskrieges in den eigenen Gebieten und das Entwickeln einer Perspektive in einer Welt der Barbarei sind historische Errungenschaften, die wir uns nicht einfach nehmen lassen werden.
Krieg dem Krieg
Für uns ist deshalb klar, das WEF, die Exponenten der Kriegsindustrie und die imperialistischen und faschistischen Staaten müssen bekämpft werden. Wie es schon zur Anti-Vietnamkrieg-Bewegung hiess «bring the war home» oder wie wir zu sagen pflegen, «der Feind steht im eigenen Land». Dies gilt rund um das WEF, wenn sich alle in der Schweiz einfinden, umso mehr.
Wir rufen alle fortschrittlichen und revolutionären Kräfte dazu auf, sich den Kriegstreibern entgegenzustellen, im Rahmen der SMASH WEF Kampagne aktiv zu werden und eine revolutionäre, antimilitaristische und internationalistische Perspektive zu erkämpfen.
Kommt zum Winterquartier in Zürich (14, 16 & 18.1)
Smash WEF Demo in Bern am 17.1 um 15 Uhr
Trump still not welcome am 19.1 18:30 in Zürich
SMASH WEF! Fight Fascism!